Drei Fragen an… Thomas Baumann, Mürzzuschlag Agentur

Für eine Artikelserie auf meiner Website habe ich in den letzten Wochen mehreren KommunikationsexpertInnen drei Fragen gestellt.

Heute: Thomas Baumann, Öffentlichkeitsarbeit & Tourismusmarketing, Mürzzuschlag Agentur, Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Mürzzuschlag.



Was raten Sie potenziellen Berufseinsteigern, die in der PR Fuß fassen möchten? Erst eine Ausbildung oder „learning by doing“?

„Um (zukünftig) professionell arbeiten zu können, ist ein Basiswissen notwendig. Wichtig ist, sich die richtigen Werkzeuge anzueignen und dafür spricht natürlich eine spezifische Ausbildung. Jedoch würde ich nicht ausschließen, dass jemand mit guten Fähigkeiten als ‚Schwimmer‘ im großen Becken der Kommunikation, sich ebenfalls qualifiziertes Know-how erarbeiten kann.“

„Damit will ich den angehenden ‚learning by doing‘-Praktikanten Mut zusprechen. Im Idealfall bin ich aber für eine Ausbildung mit einem dazu parallel laufenden Eintauchen in die Praxiswelt.“

Sind ehemalige Journalisten, die in die PR wechseln, automatisch gute Kommunikatoren, weil sie – wie man annehmen könnte – wissen, was Presse und Publikum wollen?

„Das muss nicht sein. Die Voraussetzungen dafür sind zwar gegeben, aber es handelt sich dabei trotzdem um neue Märkte und neue Anforderungen.“

Blick in die Glaskugel: Sehen Sie den einen Kommunikationstrend 2017 schon am Horizont?

„Ich denke, wir sind ständig mit neuen Trends konfrontiert. Z.B. wird virtuelle Realität bzw. 3D leistbarer und uns in Zukunft ’ständig‘ über den Weg laufen.“

„Abgesehen davon scheint die Informationsvielfalt zu explodieren. Die Unmengen an Infos wachsen Hand in Hand mit den Möglichkeiten, diese Inhalte zu kommunizieren. Unzählige Nachrichten, Werbung, etc. prasseln in kurzen Zeiträumen auf uns ein – quasi ein pausenloses Bespielen der individuellen Wahrnehmung.“

„In der digitalen Welt wird noch mehr auf persönliche Präferenzen Wert gelegt: Ich bekomme nur noch jene Nachrichten bzw. Werbungen, die mich auch wirklich interessieren, somit definiere ich mich über meine Keywords – meine ‚Fußabdrücke‘. Modelle, um Inhalte zielgerichtet an jene Empfänger zu bringen, die es auch wirklich zu interessieren hat, werden weiter optimiert werden.“

„Dabei darf der Mensch als Info-Verarbeiter aber nicht vernachlässigt werden. Ich erwarte und erhoffe mir, dass mit den Kommunikationsmöglichkeiten sowie der Tragweite von Informationen bewusst(er) umgegangen wird.“

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