„Wie komme ich in die großen Medien?“

Alle Leserinnen und Leser, die mein E-Booklet downloaden, erhalten nach ein paar Tagen eine kleine Befragung dazu zugeschickt. Geht ganz schnell, ein paar Multiple-Choice-Fragen zum Booklet anklicken und fertig. Alles anonym.

Haben bisher schon einige gemacht – vielen Dank! – und auch die Gelegenheit genutzt, im freien Textfeld eine Anmerkung zu hinterlassen (das kannst Du bei Fragen oder Wünschen unabhängig von E-Booklet und Befragung übrigens auch – und zwar hier).

Eine Leserin oder ein Leser aus der PR-Branche mit größtenteils KMUs als Kundschaft hat mir unter anderem folgendes geschrieben, das ich sehr interessant finde und hier auf diesem Wege versuchen will, zu beantworten.

Sie oder er schreibt:

„Was mich bei meiner täglichen Arbeit und in Kontakt mit Journalisten oft bewegt ist: Wie schaffe ich es, auch bei großen Leitmedien unter zu kommen? Das wünschen sich meine Kunden, die aber nicht so einen großen Namen haben, dass wirklich große Redaktionen auf meine Themenvorschläge reagieren.“

Mir fällt dazu folgendes ein.

Zunächst Grundsätzliches: Es gibt ein Überangebot an Information. Journalisten haben die wichtige Aufgabe, diese Informationen zu filtern, einzuordnen, Dinge wegzulassen und Relevantes zu veröffentlichen.

Und dann kommen wir und wollen unsere Botschaften in ihre Publikation und somit unters Volk bringen. Ich meine: Da muss die Message gut durchdacht und zum richtigen Zeitpunkt kommen.

Folgende Fragen könnte man sich nun vor der Kontaktaufnahme stellen:

  • Ist meine Geschichte wirklich eine Geschichte? Also eine mit journalistischem Wert?
  • Löst meine Message bzw. jene meines Kunden ein aktuelles Problem oder zeigt es einen Lösungsansatz auf?
  • Hat mein Kunde eine starke Meinung in einer derzeit öffentlich ausgetragenen Debatte? (Das klingt jetzt nach den großen Themen, die das Land bewegen. Das meine ich aber gar nicht unbedingt. Es genügt ja schon ein aktuelles Thema aus der jeweiligen Branche, das dort angeregt diskutiert wird.)
  • Oder: Kann ich eine Debatte bzw. ein Thema anstoßen?
Gibt es also ein aktuelles Thema, auf das ich aufspringen und meinen Kunden als Experten anbieten kann? Oder ist meine Message so stark und interessant, dass ich damit ein Thema setzen kann?

In meinem E-Mail-Kurs bringe ich unter anderem folgendes Beispiel:

Stellen wir uns einen Installateur vor. Er kennt wahrscheinlich das alljährlich wiederkehrende Ereignis, wenn im Herbst die Menschen ihre Heizung erstmals seit Monaten aufdrehen und sie nicht funktioniert. Dann laufen anstelle der Heizkörper die Telefone heiß.

Jeder Installateur wird Dir sagen: Mach Dein Heizungs- und Thermenservice im Sommer. Aber denkst Du bei 30 Grad im Schatten wirklich an Deine Heizung?

Mit Unterstützung der Medien könnte unser Installateur das Thema nun sogar zwei Mal spielen. Einmal im Herbst, wenn die Auftragslage aufgrund der vielen defekten Heizungen gut ist (hier besetzt er ein aktuelles Thema) – und einmal im Sommer, wenn man darauf hinweisen kann, dass nun die beste Zeit für ein Service ist: Kunden bekommen schnell einen Termin und gehen gut gerüstet in die kalte Jahreszeit (hier setzt er das Thema).

Viel hängt also auch vom Kommunikationszeitpunkt ab.

Unter vier Augen

Wenn es aber mal mit einem Thema gar nicht gelingt, zum Journalisten durchzudringen, hilft mitunter das persönliche Gespräch, in dem es vordergründig gar nicht um irgendeine unmittelbare Veröffentlichung geht.

Hier soll der Journalist Dich oder Deinen Klienten kennen lernen und erfahren, wofür Dein/sein Unternehmen steht, was die Botschaften sind, zu welchen Themen man gerne Ansprechpartner sein kann. Und man kann auch ganz einfach ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.

Für „kleinere“ Kunden kann hier der Gang zu den „kleineren“ Medien zunächst der vergleichsweise einfachere sein.

Mit Hilfe der Medien aus der Region lässt sich meine Botschaft nicht nur relativ zielgerichtet unters Volk bringen.

Diese Medienpräsenz kann auch langfristig bei der Positionierung in den angesprochenen „großen“ Medien helfen. Warum und weshalb, erkläre ich hier.

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