4 Tipps, wie Du aus Interviews mehr herausholst


Fotocredit: Thomas Leuthard.


Nehmen wir an, Du fädelst einen Interviewtermin für Deinen Geschäftsführer oder Deinen PR-Klienten (in der Folge verwende ich einfach nur das Wort: Klient) ein.

Was wird passieren?

Das Interview findet statt, Du sitzt dabei, hilfst fallweise mit Infos aus, wenn Dein Klient irgendwo nicht sattelfest sein sollte oder intervenierst, bevor möglicherweise freimütig Dinge erzählt werden, die eigentlich nicht den Weg in die Presse finden sollten.

Man geht auseinander, das Interview oder der Artikel erscheint bzw. wird ausgestrahlt. So weit, so gut.

Doch wenn hier nicht gerade das epische Gespräch über sieben Seiten veröffentlicht wird, erscheint in der Regel ein Bruchteil dessen, was eigentlich gesagt wurde oder sehen TV-Zuseher wenige Minuten oder gar nur Sekunden eines vielleicht einstündigen Termins.

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Logisch, Journalisten müssen kürzen. Immer – ob sie wollen oder nicht. Natürlich werden fallweise sehr, sehr lange Interviews online verfügbar gemacht, doch die Regel ist das nicht.

Nun hat sich Dein Klient eine Stunde lang den Mund fusselig geredet und dabei durchaus „Verwertbares“ erzählt.

Dann verwerte es.


Tipp 1: Nutze den Content, den der Journalist nicht verwendet

Mach Dir während des Gesprächs Notizen oder lass einfach Dein eigenes Aufnahmegerät mitlaufen. Mach aus den besten Zitaten, die der Journalist nicht in seinem Artikel verwendet, einen eigenen Beitrag für Deinen Unternehmensblog, eine Presseaussendung oder Beiträge für die Social-Media-Präsenzen Deines Unternehmens. Verweise auf das Interview und setze einen Link auf den Artikel des Journalisten.

Tipp 2: Mach einen „Podcast“ daraus

Wenn Du das Interview aufgenommen hast, schneide die besten Sager Deines Klienten heraus und stelle sie online zur Verfügung. Verweise und verlinke auch hier auf das Interview.

Tipp 3: Achte auf die Fragen des Journalisten

Journalisten stellen meist jene Fragen, von denen sie der Meinung sind, dass sie ihre Leser – und somit Deine potenziellen Kunden – interessieren. Schreibe Dir die Fragen des Journalisten auf und mache daraus (und aus jenen anderer Interviews) klassische FAQs für Deine Website oder eine FAQ-Serie für Facebook o.ä.

Tipp 4: Anteasen – schreibe einen Artikel über den Artikel

Das klingt jetzt erstmal seltsam, kann aber wie folgt aussehen: Auf Deinem Unternehmensblog schreibst Du einige Zeilen über das Interview mit Journalist X von Medium Y, stellst ein Foto des Gesprächs dazu, pickst Dir ein oder zwei Top-Zitate heraus, vielleicht ein kleines Soundbite dazu – und verlinkst schließlich auf die Website des Mediums. Diesen kleinen Artikel teilst du wiederum in Deinen Netzwerken und so weiter…wir verstehen uns.

Was hast Du nun gemacht?

Du hast aus einem Termin, der ursprünglich nur das Erscheinen eines einzigen Interviews zum Ziel hatte, mehrfach Content generiert und ihn über verschiedenste Kanäle gespielt, von wo aus ihn wieder andere in ihren Kanälen teilen können. Du erreichst neben dem klassischen Interview damit eine Vielzahl an weiteren Kontakten, was Dir mit einem einzigen Interview nie gelungen wäre.

Und da sage mir noch einer, dass PR nicht cool ist.

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