Wider die Schreibblockade

Heute mal wieder ein kurzer Beitrag aus der Selbstüberlistungsküche – ganz nach dem Motto: So kann es gelingen, eine Schreibblockade zu überwinden.

Vor kurzem war es bei mir nämlich mal so weit. Die Aufgabe: Ein Pressetext zu einer bestimmten Dienstleistung muss her. Nichts einfacher als das, sollte man meinen.

Doch so wirklich einen Tau davon, wie man diese Dienstleistung in Worte packen kann – nämlich so, dass es für die Empfänger sinnvoll und attraktiv erscheint – hatte ich erstmal nicht. Was mich schon, noch bevor ich mich überhaupt an den Rechner setzte, ein wenig verunsicherte. Normalerweise habe ich zumindest eine vage Idee davon, was ich erzählen will.

Drei Probleme: Die Schreibblockade, die Uhr und leichte Panik

Also dann, Notebook aufgeklappt, Word gestartet – es konnte losgehen.

Doch da kam: Nichts.

Tatsächlich nichts. Abgesehen vom Datum und der erfolgreichen Vergabe eines Dateinamens.

Es war ein bisschen zum Verzweifeln, denn am Ende stand auch noch die Deadline – der Text musste rund zwei Stunden später fertig sein.

Da waren sie also, meine drei Probleme: Eine ausgewachsene Schreibblockade, die tickende Uhr gleich noch dazu und die schon bald verzweifelte Frage, wie da jemals ein halbwegs funktionierender Pressetext entstehen soll.

Ich weiß nicht genau, wie lange es dauerte (aber ich blieb ingesamt zumindest in der Zeit), bis mir der zündende Gedanke kam:

Schreib doch einfach mal drauflos und schau, was es wird.

Das klingt jetzt nicht allzu spektakulär und nach „ja eh, schnarch“, hatte für mich aber folgenden Effekt:

Ich habe begonnen, einen Text zu schreiben, ohne mich darauf festzulegen, dass das jetzt wirklich ein Pressetext wird. Es könnte ja genauso ein Text für die Unternehmenswebsite, den Kunden-Newsletter oder die Social-Media-Kanäle sein. Und wenn es diesen Text für Kanal XY gibt, lässt sich daraus immer noch ein Pressetext machen.

Und siehe da, es hat funktioniert.

Aus dem „Nichts“ wurde ein eher salopp formulierter Text, in dieser Form gut passend für einen Newsletter. Und letztlich wurde daraus dann auch tatsächlich der ursprünglich geplante Pressetext.

Wenn doch alles immer so einfach wäre. 😉

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