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4 Tools, die Dir den Alltag im Social-Media-Business erleichtern

Stephanie Traber aus dem bayrischen Erding ist Texterin und virtuelle Assistentin. Für ihre Klienten kreiert sie maßgeschneiderten Content für Blogs, Newsletter und Social Media. Auf diesen Seiten schreibt sie vor allem darüber, wie Du Deine Sichtbarkeit im Web steigerst.
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Social-Media-Tools, die Zeit sparen und die Organisation erleichtern sollen, werden immer wichtiger. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Apps und Tools, welche damit werben, das Social-Media-Marketing zu vereinfachen und Zeit einzusparen. Doch welche davon sind auch zu gebrauchen und halten, was sie versprechen?

Buffer

Buffer ist ein Social-Media-Management-Tool, das es in einer kostenlosen Version und in einer Pro-Version gibt.

Mit Buffer lassen sich Beiträge für die Kanäle Facebook, LinkedIn, Pinterest, Google+ und Twitter einfach planen und einstellen. Der aufmerksame Leser wird sofort gemerkt haben, dass Instagram in der Aufzählung fehlt. Das ist richtig und beschert Buffer damit auch einen großen Minus-Punkt.

Ich selbst bin für meine Kunden und auch für mein eigenes Business ständig auf Instagram unterwegs. Dies ist deshalb für mich der Hauptgrund, weshalb Buffer für mich nicht in Frage kommt.

Instagram ist einer der beliebtesten und meist bespielte Kanal. Wer also viele Beiträge für Instagram plant, der sollte auf ein anderes Tool zurückgreifen.

Buffer gibt es als App sowohl für Android als auch für Apple und ist in der erweiterten Version bereits ab 9,99 US-Dollar zu bekommen. Das Tool bietet Plug-Ins für die Browser Chrome, Safari und Firefox. Auch ein Plug-In für WordPresss ist vorhanden. Gerade am Anfang kann man mit Buffer sicherlich nichts falsch machen und es eignet sich sehr gut für den Einstieg ins Social-Media-Management. Link: Buffer

Hootsuite

Hootsuite ist ebenfalls ein Socia-Media-Management-Tool, bietet aber im Vergleich zu Buffer viel mehr Möglichkeiten. Es können beispielsweise bis zu 35 Netzwerke mit Hilfe von Hootsuite betreut werden. Nicht nur das automatisierte Veröffentlichen von Beiträgen ist hier ein Kinderspiel.

Mit Hootsuite ist es ebenfalls möglich, die Aktivitäten auf den einzelnen Netzwerken zu analysieren. Dies ist nicht unwichtig, wenn es darum geht, herauszufinden, wie die Nutzer bzw. Follower ticken, wann sie für gewöhnlich online sind oder wann der meiste Traffic produziert wird.

Ich benutze Hootsuite für meine Kunden und auch für meine eigenen Kanäle. Gerade wenn man viele Kunden hat, deren Social Media Kanäle man betreut, ist Hootsuite perfekt geeignet. Ich nutze beispielsweise auch sehr gerne die Analysefunktion, da ich so den Content zielgenau planen und einstellen kann.

Ein anderer Vorteil von Hootsuite ist, dass sich ganze Teams anlegen lassen. Es können also mehrere Personen auf die Netzwerke zugreifen und sind immer im Bilde. Dies bietet sich an, wenn es sich um ein Unternehmen mit einer kompletten Social-Media-Abteilung handelt. Aber auch bei der der Zusammenarbeit mit Freelancern ist die Teamerstellung eine praktische Sache. Arbeitet das Unternehmen beispielsweise mit einer virtuellen Assistentin zusammen, so wird dieser lediglich der Zugang zum Team freigegeben und sie kann von überall darauf zugreifen und die Netzwerke bearbeiten. Genau so mache ich das mit meinen Kunden ebenfalls. Ich habe sehr viele Teamzugänge auf Hootsuite, was reibungslos läuft. 

Obwohl auch in der kostenlosen Version einige nützliche Features enthalten sind, lohnt es sich gerade bei der Anwendung von Teams auf die Pro-Version zu gehen. Die Kosten hierfür belaufen sich beim kleinsten Paket auf 7,99 Euro pro Monat. Für mich, mit einem Kundestamm mittlerer Größe, ist dieses Paket absolut ausreichend.

Hootsuite lässt sich für alle beliebten Kanäle benutzen: Facebook, Instagram, Pinterest, YouTube oder Twitter, um nur einige zu nennen. Genau wie bei Buffer gibt es von Hootsuite eine App-Version sowohl für iOS als auch für Android. Somit ist auch das Planen der Beiträge von unterwegs aus, kein Problem.

Nicht uninteressant: Hootsuite analysiert die geplanten und eingestellten Beiträge. Aufgrund dieser Analysen schlägt das Tool dem Nutzer automatisch Inhalte vor, welche gepostet werden könnten. Auch geeignete Zielgruppen werden so generiert. Dies erleichtert mir als virtuelle Assistentin die Arbeit ungemein, da ich mich sehr genau auf die Nutzer und Follower einstellen kann. Link: Hootsuite

Canva

Canva ist kein Management-Tool im eigentlichen Sinne. Dennoch ist es aus dem Alltag des Social-Media-Marketing nicht mehr wegzudenken und ganz nebenbei bemerkt neben Hootsuite mein absolutes Lieblingstool!

Ich kann mir meine Arbeit ohne Canva gar nicht mehr vorstellen. Canva ist ein Design-Programm, mit dem sich tolle Bilder für die sozialen Netzwerke gestalten lassen. Es gibt auch in der kostenlosen Version eine Vielzahl von Vorlagen, welche sich auf die verschiedenen Kanäle anpassen lassen.

Ob Instagram-Beitrag oder Story, Facebook-Beiträge oder Flyererstellung. Hier ist für jeden was dabei. Und es ist total einfach zu bedienen. Man braucht vorher keinen Design-Kurs zu belegen, um superschöne Bilder zu kreiren. Ich bin davon total begeistert und meine Kunden sind glücklich.

Auch von Canva gibt es eine App, sowohl für Apple als auch für Android, mit der sich die Designs ebenfalls schön gestalten lassen. Die Pro-Version ist bereits ab 11,99 Euro monatlich erhältlich. Diese wird notwendig, wenn Teams angelegt werden sollen oder auch auf die komplette Auswahl von Vorlagen zugegriffen werden möchte.

Wie bei Hootsuite funktionieren die Team-Accounts bei Canva optimal, sodass auch eine komplette Social-Media-Abteilung eines Unternehmens prima mit dem Design-Programm arbeiten kann. Ich nutze es für alle meine Kunden und kann hier eine ganz klare Empfehlung für Canva aussprechen. Sowohl am Desktop, als auch in der App funktioniert Canva reibungslos und ist wirklich kinderleicht zu bedienen. Link: Canva

Sprout Social

Sprout Social zählt ebenfalls zu den Social-Media-Management-Tools, zählt jedoch mit 59,99 US-Dollar monatlich zu den eher höherpreisigen Tools.

Sprout Social verfügt wie die anderen Social-Media-Tools über eine App für iOS und Android. Es können die Kanäle Facebook, Instagram, Google+, Twitter und LinkedIn bespielt werden. Ein Plug-In ist jedoch lediglich für Chrome verfügbar.

Ähnlich wie bei Hootsuite können Beiträge zeitlich geplant und eingestellt werden. Sprout Social bietet eine Analysefunktion an, Grafiken können damit versendet und Tags eingefügt werden. Ich habe Sprout Social getestet und muss ehrlich sagen: Für mich ist es nichts. Mir gefällt die Aufmachung nicht und auch die Bedienung finde ich etwas kompliziert. Link: Sprout Social

Fazit

Dies hier ist natürlich nur eine kleine Auswahl an möglichen Anbietern und soll eine kleine Hilfestellung darstellen.

Meine persönliche Empfehlung ist die Kombination aus Hootsuite und Canva. Damit seid ihr meines Erachtens perfekt ausgestattet und die Kosten halten sich wirklich in Grenzen. Ich arbeite mit den beiden Tools nun schon eine ganze Weile und bin rundum zufrieden.

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