Mach Deine Informationen jederzeit für Journalisten verfügbar

Er sollte die notwendigste Basis für Deine Pressearbeit darstellen, der aber viele Unternehmer nach wie vor wenig Beachtung schenken. Das ist schlecht, denn nur wenig ist für Journalisten so mühsam wie eine Firmenwebsite ohne Pressebereich.

Schöne Texte, schicke Bilder, coole Videos – alles gut und wichtig. Doch damit sich Medienvertreter ein schnelles oder auch detailliertes (je nachdem was sie wollen) Bild von Deiner Firma machen können, brauchst Du – trommelwirbel – einen Pressebereich.


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Das muss gar nicht das ausufernde Mediencenter oder der vielzitierte Newsroom sein. Wir sprechen hier jetzt von den wichtigsten Informationen zu Deinem Unternehmen, die Journalisten bei ihrer Recherche helfen sollen.

Was soll Dein Pressebereich bieten?

  • Sämtliche Pressetexte, die Du bisher geschrieben hast. Chronologisch gereiht. Der Aktuellste zuerst. Der Text sollte direkt auf der Website lesbar, aber auch downloadbar sein, etwa als PDF.
  • Fotos Deiner Produkte. In druckfähiger Qualität.
  • Fotos von Dir bzw. Deinen Mitarbeitern – in diesem Fall von all jenen Personen, die für das Unternehmen sprechen, Dein Unternehmen also auch in den Medien nach außen transportieren.
  • Weitere Mediendateien, die Journalisten verwenden können. Wenn Du also etwa ein Imagevideo hast, biete es zum Download oder Einbetten an.
  • Die Möglichkeit für Journalisten, sich in Deinen Medienverteiler eintragen zu können. Es gibt großartige, professionelle PR-Tools dafür, doch am Anfang reicht für Deine Pressearbeit sicher auch einer der kostenlosen Newsletter-Anbieter wie beispielsweise Mailchimp.
  • Eine Ansprechperson. Ganz wichtig: Journalisten müssen wissen, an wen sie sich mit ihren Fragen wenden können. Kein Kontaktformular, keine anonyme E-Mail-Adresse presse@deinunternehmen.com und sonst nichts. Gib hier Name, Funktion und Kontaktmöglichkeit des entsprechenden Mitarbeiters an.

Viele Unternehmen – ich sehe es oft bei Startups – bieten in ihrem Pressebereich sehr häufig ihre „Presskits“ an. Das sind meistens ZIP-Dateien, die Texte und Bilder beinhalten und von Journalisten heruntergeladen werden können.

Diese Pakete – etwa mit Basisinfos zum Unternehmen und Bildern – kann man natürlich anbieten, sehe ich aber maximal als Ergänzung zu einem übersichtlichen Medienbereich. Schreibe aber auf jeden Fall dazu, was einen nach dem Download erwartet. Nur das Wort „Presskit“ alleine ist zu wenig.

Wichtig: Dein Medienbereich muss jederzeit frei zugänglich sein!


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Linktipp:

Der Pressecorner des Grauens (PR Spionin)

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