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So planst Du Dein PR-Jahr: Sende und beobachte

Wir blicken zum Einstieg auf die letzten Wochen zurück: In diesem Guide haben wir bisher Deinen Content sortierteine erste Themenliste erstellteinen Zeitplan mit inhaltlichen Details konzipierteinen Medienverteiler angelegt, Kontakt mit Journalistinnen und Journalisten aufgenommen und deren Interesse an unserer Story „abgeklopft“ und zuletzt für gutes Text- und Bildmaterial gesorgt.

Nun gehen wir einen Schritt weiter.

Part 7: Versende Deine Informationen und beobachte Medien

Wir gehen in unserem Beispiel davon aus, dass wir keine Massenaussendung machen, also nicht an einen großen Verteiler schicken, sondern haben uns gezielt eine Handvoll Journalistinnen ausgesucht, die für unser Thema passen.

Wir haben einen kleinen Medienverteiler mit zehn bis 15 Namen und E-Mail-Adressen. Diese JournalistInnen hast Du wie im letzten Teil beschrieben bereits kontaktiert und das Interesse an Diesem Thema abgeklopft – und wir gehen davon aus, dass dies auch tatsächlich der Fall ist.

✅ Jetzt ist der Moment gekommen, in dem Du Deine Pressemitteilung an Deine Kontakte verschickst. Bei zehn bis 15 Personen lässt sich das zusätzlich noch gut mit ein paar persönlichen Zeilen verknüpfen.

Du schickst nun also ab und…

…wartest.

Du wartest darauf, was passiert. 😉

✅ Wenn Du bei Deinen Gesprächen schon herausgehört hast oder es sogar konkret angesprochen wurde, in welchem Zeitraum Deine Story erscheinen könnte, dann ist alles gut.

✅ Solltest du das noch nicht wissen, ist jetzt beim Versand Deiner Mails der richtige Zeitpunkt, gleich nachzufragen. Oder auch nach ein paar Tagen bis einer Woche, wenn sich gar nichts getan hat – keine Reaktion auf Deine Nachricht, geschweige denn eine Veröffentlichung einer Geschichte.

✅ Frage bei dieser Gelegenheit auch nach, ob die von Dir kontaktierten Journalistinnen noch irgendeine Information oder Material von Dir benötigen.

Vergiss nie: In der Pressearbeit bist Du Dienstleister für JournalistInnen – mit Maß und Ziel.

Medienbeobachtung

Was Du jetzt also gerade machst, ist eigentlich nichts anderes als Medienbeobachtung. Du beobachtest ein Mediensample, Du hast Dir fünf, zehn, 15 oder 20 Medien herausgesucht und beobachtet diese, ob sie eine Story über Dich bringen.

Das ist in diesem konkreten Fall natürlich noch überschaubar. Wenn Du allerdings in einem größeren Rahmen, an einen größeren Verteiler ausschickst, wenn Du regelmäßig Presseinformationen versendest und ständig in Kontakt mit JournalistInnen stehst oder wenn Du schauen möchtest, was sich in Deiner Branche tut und Du Deinen Mitbewerber beobachten willst, dann empfiehlt es sich, einen Medienbeobachter zu engagieren.

Eine Agentur für Medienbeobachtung beobachtet für Dich – wie der Name schon sagt – Medien. Nach Deinen thematischen Vorgaben, nach Deinen Schwerpunkten, nach den von Dir gewünschten Mediengattungen (z. B. Print, Online, Radio, TV und so weiter).

Hier kann Dir ein Medienbeobachter sehr viel Arbeit abnehmen, weil er umfassend lokal, regional, national und international beobachten und diese gewonnenen Daten visualisieren kann.

Du erhältst dann beispielsweise einen täglichen Pressespiegel, also eine Zusammenfassung aller Beiträge, die über Deine Themen erschienen sind. Du kannst eine Medienresonanzanalyse beauftragen, die Dir unter anderem zeigt, welche Reichweite Du mit Deinen Stories erlangt hast.

Wenn Du mehr machst als nur ein einziges Mal etwas an einen kleinen Verteiler zu schicken, würde ich Dir einen Medienbeobachter auf jeden Fall empfehlen. Es gibt im deutschsprachigen Raum zahlreiche Agenturen, die sich mit Medienbeobachtung befassen. Einfach mal bei Google suchen; alternativ kannst Du Dich gerne an mich wenden, ich habe da die eine oder andere Empfehlung für Dich.

Egal ob Du selbst beobachtest oder vielleicht schon einen Medienbeobachter engagiert hast: Gehen wir mal davon aus, dass schon die ersten Stories über Dich erschienen sind, dass es schon etwas über Dich zu sehen, lesen oder hören gibt – ich gratuliere, das ist ein cooles Gefühl, wenn man einmal etwas über sich selbst in der Zeitung liest oder sich im Fernsehen sieht. 🙂

Dein To-Do: Sende und beobachte!

🗒️ Verschicke Deine Presseinformationen an die von Dir kontaktierten JournalistInnen.

🗒️ Beobachte „Deine“ Medien oder lagere diesen Task an einen Medienbeobachter aus.

🗒️ Frage nach, wenn sich nichts tut. Erkundige Dich, ob noch weitere Informationen oder sonstiges Material benötigt werden.

Und wenn es nun schon einige Veröffentlichungen gibt, dann gibt es auch noch ein paar Dinge, die man damit anstellen kann. Darum geht es im nächsten Teil meines Guides.

Was hast Du in den bisherigen Schritten gemacht?

Du hast Dir angesehen, welche Inhalte Du bereits sofort oder mit geringfügigen Änderungen verfügbar hast.

Du hast aufgeschrieben, welche Themen auf Dich, Dein Unternehmen und Deine Branche in den kommenden Monaten zukommen.

Du hast einen Zeitplan mit ersten inhaltlichen Details.

Du hast einen ersten kleinen Medienverteiler erstellt.

Du hast mit Journalistinnen und Journalisten Kontakt aufgenommen.

Du hast einen Pressetext und attraktives Bildmaterial erstellt.

✅ Du hast Deine Presseinformationen verschickt und Medien beobachtet.

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