So planst Du Dein PR-Jahr: Teile Deinen Erfolg

Wir blicken zum Einstieg auf die letzten Wochen zurück: In diesem Guide haben wir bisher Deinen Content sortierteine erste Themenliste erstellteinen Zeitplan mit inhaltlichen Details konzipierteinen Medienverteiler angelegtKontakt mit Journalistinnen und Journalisten aufgenommen und deren Interesse an unserer Story „abgeklopft“, für gutes Text- und Bildmaterial gesorgt und zuletzt haben wir unsere Presseinformationen versandt und Medien beobachtet.

Heute gehen wir noch einen Schritt weiter.

Part 8: Teile Deinen Erfolg

Wir gehen davon aus, dass es nach Part 7 schon die ersten Stories über Dich zu sehen, hören oder lesen gibt. Das bedeutet: Du bist nun erstmals auf dem Radar von JournalistInnen gelandet.

Denn Du darfst nicht vergessen: Journalisten lesen sehr genau, was andere Journalisten schreiben.

Jetzt – spätestens jetzt! – wäre es an der Zeit, Deine Website auf Vordermann zu bringen, wenn Du das nicht schon gemacht hast.

Wenn es Veröffentlichungen über Dich und Dein Unternehmen gibt, achte darauf, dass Deine Website auf den ersten Blick passt. Dass alles funktioniert, dass es keine Fehlermeldungen gibt, dass Inhalte aktuell sind und – womit wir zu einem meiner Lieblingsthemen kommen – dass Du einen eigenen Pressebereich anlegst.

Warum?

Journalisten werden auf Dich aufmerksam, schauen auf Deine Website und steuern – meistens – einen Pressebereich an.

Was soll in diesen Pressebereich hinein?

Nichts anderes als sämtliche Informationen über Dein Unternehmen – aufbereitet für die Presse: Pressetexte, Fotos Deiner Produkte oder von Dir, andere Mediendateien, Kontaktmöglichkeiten. Fertig. Mehr dazu hier.

Und: Du musst keine Galerie mit bisher erschienenen Stories anlegen (kannst Du der Vollständigkeit halber natürlich machen, ist aber nicht der Sinn eines Pressebereichs).

Erzähle Geschichten über Deine Geschichte

Doch warum heißt dieser Artikel „Teile Deinen Erfolg?“ Es geht natürlich auch darum, dass Du eine positive Geschichte über Dich mit der Welt, mit Deinen Kunden, mit Deinen Followern teilst.

Social Networks

Teile die Story in Deinen Kanälen auf Facebook, Instagram & Co. Ganz klar, geht ja auch schnell und einfach.

Deine Website

Nutze Deine Website bzw. Deinen Blog über Deinen Kommunikationserfolg zu berichten. Dazu habe ich vor einiger Zeit einen Artikel geschrieben, der genauer erklärt, was ich meine: 4 Tipps, wie Du aus Interviews mehr herausholst.

In aller Kürze:

✅ Nutze den Content, den der Journalist nicht verwendet.

✅ Mach aus den besten Zitaten eine eigenen Beitrag für Deinen Blog, vielleicht ergibt sich daraus sogar eine weitere Presseaussendung. Oder – womit wir wieder bei Social Media wären – es ergeben sich daraus Postings für Deine Social-Kanäle.

✅ Mach einen Podcast daraus: Lass Dein Aufnahmegerät bei dem Gespräch mit dem Journalisten mitlaufen und nutze die besten Sager für einen Audiobeitrag. Oder sprich über das Interview bzw. die Story.

✅ Mach aus den Fragen des Journalisten FAQs für Deine Website.

✅ Mach die Menschen auf die Story neugierig, die demnächst erscheint. Zeige Dich in der Interviewsituation und weise auf den Erscheinungs- oder Sendetermin hin.

Was hast Du davon?

Du siehst, dass Du mit einer einzelnen Story, einer einzelnen Presseaussendung, einem einzelnen Termin mit einem Journalisten eine Vielzahl an Contentstücken produzieren und über Deine Kanäle verbreiten kannst.

Das ist ein unschlagbarer Vorteil unserer Online-Welt. Denn wenn Du heute mit einer Geschichte in einer Tageszeitung bist, ist das natürlich großartig, nur landet diese Zeitung morgen im Altpapier. Wenn Du daraus aber eigene Inhalte kreierst, bleiben diese für immer und helfen Dir langfristig bei Deiner Sichtbarkeit.

Dein To-Do: Teile Deinen Erfolg

🗒️ Achte darauf, dass Deine Website up to date ist – sowohl für Deine Kunden und Interessenten als auch für Journalisten

🗒️ Schau Dir an, was Du an Content produzieren kannst, der mit Deiner Medienpräsenz zu tun hat

Ende – fast

Damit haben wir die ersten wesentlichen Punkte Deiner Pressearbeit abgearbeitet. Aber keine Sorge, es gibt noch ein paar Dinge, die Du tun kannst – und nachdem PR ja nicht nur Pressearbeit ist, wird dieser Guide weiter wachsen, wenn auch nicht zwingend wöchentlich.

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