Wie verwertest Du Deinen Content?

Hier geht es nun um ein Thema, das mich aus unterschiedlichen Gründen sehr beschäftigt – und zwar: Content und wie Du Content verbreiten und verwerten kannst.

Ich glaube, dass es dabei oft nur um einige Handgriffe bzw. festgeschriebene Routinen geht, die Dir dabei helfen, Deinen Content noch mehr Menschen zugänglich zu machen und noch mehr aus Deinen einzelnen Contentstücken herauszuholen.

Mein Podcast, in den Du vielleicht schon mal reingehört hast, ist da diesbezüglich für mich eine Art Spielwiese. Dafür habe ich nämlich einen Plan, wie ich einzelne Episoden bewerbe. Und meistens(!) gelingt mir das auch. 😉

Und so sieht dieser Plan im Idealfall aus:

Tag 1:

✅ Am Tag des Erscheinungstermins wird die Episode freigeschalten und es gibt in alle Regel auch einen eigenen Blogpost hier auf diesen Seiten.

✅ Praktisch zeitgleich poste ich auf Instagram und LinkedIn.

Tag 2:

✅ Am nächsten Tag versende ich üblicherweise einen Newsletter. Manchmal mache ich das aber auch nur 14-tägig und verweise dann auf zwei Episoden.

Tag 3:

✅ Ich veröffentliche einen Audioausschnitt auf Instagram und LinkedIn.

Tag 4:

✅ Ich poste einen „Recap“ auf Instagram und LinkedIn und erkläre in wenigen Zeilen, worum es in der aktuellen Episode geht und was Du versäumst, wenn Du sie nicht hörst. 😉

Tag 5:

✅ Ich poste den zur Episode passenden Blogpost.

Tag 6:

✅ Ich kündige die am nächsten Tag erscheinende Episode an.

Tag 7:

✅ Alles beginnt wieder von vorne.

Aber da ginge doch noch mehr, oder?

Zweifellos.

Was Du aus einem Blogpost herausholen kannst

Gehen wir mal vom Podcast-Beispiel weg und nehmen eine Ausgangslage, die die meisten von uns wohl kennen: Wir haben einen Blog und veröffentlichen einen neuen Artikel.

Was kann man mit solch einem Artikel anstellen?

✅ Du kannst den Link in Deinen Social Networks posten – logisch.

✅ Du kannst einen Newsletter schreiben – auch logisch.

✅ Du kannst aber auch Teile Deines Artikel wiederverwerten und eventuell inhaltlich ausbauen.

✅ Wenn Du einen Artikel hast, der nur ein bisschen länger ist und Du Zwischenüberschriften eingebaut hast, mach aus jeder Zwischenüberschrift ein eigenes Contentstück. Zwischenüberschriften sollten ja Lust aufs Weiterlesen machen, also können sie auch andernorts – für sich alleinstehend – Lust aufs Anklicken machen.

✅ Mach also beispielsweise aus einer Zwischenüberschrift eine Grafik und poste sie in Deinen Kanälen.

✅ Mach aus einer Zwischenüberschrift und dem darauf folgenden Absatz neue Beiträge für Deine externen Kanäle und verlinke auf den kompletten Artikel.

✅ Mach einen Podcast aus Deinem Artikel. Nimm einen bestimmten Aspekt heraus und sprich darüber, es reichen auch schon zwei oder drei Minuten.

Wichtig: Entwickle Routinen

Ich denke, dass es einfach wichtig ist, einen Plan zu haben. Nimm Dir die Zeit und entwickle einen solchen Ablaufplan anhand eines konkreten Beispiels, etwa einem Artikel auf Deinem Blog.

Das ist zwar einmal richtig viel Arbeit, aber Du verfügst dann über eine Blaupause und weißt in der Folge bei jedem neuen Artikel, welche Schritte nach der Veröffentlichung von Dir zu erledigen sind.

Oder Du übergibst den Plan einer (virtuellen) Assistentin, die das für Dich übernimmt. Du hast somit nichts mehr mit der Distribution zu tun, Deine Assistentin weiß genau, was zu tun und Du hältst die Kosten in einem überschaubaren Rahmen.

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